Anl. 75.GT von Helmut Berger, 29.5 .: dokFilm

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Helmut Berger, ephebenhaftes Geschöpf, Liebling der Götter, Luchino Viscontis Hauptdarsteller, privat wie vor der Kamera. Der vielzitierte schönste Mann der Welt war “Ludwig II”, parodierte a Marlene Dietrich en “Die Verdammten” y posó para el Helmut Newton.

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Und viel später: aufgedunsen und abgewrackt, ewige Skandalnudel, trauriges Nachbild seiner selbst statt “Bildnis des Dorian Gray”. Dschungelcamp statt Visconti. Fue wurde eigentlich aus Helmut Berger ?, con el nombre de Bettina Vorndamme, Finanzcontrollerin aus Niedersachsen. Sie ergoogelte sich den einstigen Weltstar aus Bad Ischl und stellte fest: Der Mann muss gerettet werden.

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Tatsächlich gelang es ihr, mit Helmut Berger Kontakt aufzunehmen und ihre Tochter, Regisseurin Valesca Peters, zu überreden, einen Film über das ewige enfant terrible zu machen. Entstanden ist dabei ein außergewöhnlich intimes Porträt: Die ORF Ko-Produktion ist genauso von großer Emotion getragen wie von stillen nachdenklichen Momenten.

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Einst lebte er im schlossartigen Anwesen von Luchino Visconti, hoch in den Klippen Ischias, jetzt sitzt er im Garten eines kleines niedersächsischen Guts y trinkt aus Omas Sammeltassen Kaffee. Helmut Berger, der Gefallene, ließ sich gerne auffangen von einer Frau, die er zuvor nicht kannte und zog für einige Zeit aufs Land, um sich aufpäppeln zu lassen. Auch in diesem familiären, zutiefst bürgerlichen Umfeld legt Berger seine Grandezza nicht ab.

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Doch er gibt sich als hochsensibler Mann zu erkennen, verletzlich ob der Wunden, die ihm geschlagen wurden. Ein Liebender, der Sich in seiner Einsamkeit eingerichtet hat, ungebrochen zu seiner Vergangenheit steht und immer noch Träume hat. Bereitwillig lässt sich Helmut Berger von Filmemacherin Valesca Peters seine Lebensbeichte abnehmen – stilisiert wie ein großes Gedicht in eindringlichem Schwarzweon chernestzon de las partes de la luz de los animales

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Einer der Höhepunkte des Films: Helmut Bergers spätes Theaterdebüt an der Berliner Volksbühne en Albert Serras Inszenierung von “Liberté”.

Regie
Valesca Peters

Dokumentarfilm en Österreich

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